Beiträge gettagt mit flashback

flashback: Der Pfad des Wikingers

Wikinger brechen von Grönland auf Richtung Westen, finden fruchtbares Land, schicken zwei Kundschafter aus. Die Wikinger treffen auf Indianer, nach anfänglichen Annäherungen gibt es Ärger, die Wikinger müssen sich unter starken Verlusten zurückziehen und segeln wieder Richtung Heimat. Die beiden Kundschafter bleiben an der nordamerikanischen Küste zurück da ihre Kampfgefährten sie für tot halten.
Das klingt nach viel Action? Ja, finde ich auch. Leider wird diese Vorgeschichte per Texteinblendung zum Filmbeginn abgehandelt. Verlockt hat mich beim Zufallskauf im Elektromarkt eigentlich das “Wikinger” im Titel und die Anmerkung, dass es einen Heavy Metal Soundtrack gibt. Judas Priest, Dimmu Borgir, Morbid Angel, Queens of the Stone Age u.v.m. verspricht die Hülle.

Der Inhalt des Films hält leider absolut nicht, was ich mir von ihm versprochen hatte. Man sieht zum Beispiel die beiden einsamen Helden ca. 20 Minuten lang wie sie Holz hacken, um dann wieder 20 Minuten durch den Wald zu laufen. Ein Wald, wie ich ihn hier um die Ecke auch finden könnte. 
Ich habe den Film nicht komplett geschaut, ich glaub da wäre ich durchgedreht. Ich bin mühsam mit der Fernbedienung durch den  ca. 109 Minuten langen Film gehüpft in der Hoffnung irgendwo was Richtung Action oder wenigstens richtige Handlung zu entdecken. Es war eine erfolglose Suche, ich fand höchstens hüpfende Wikinger. Oh, und wenn man sie Hüpfen oder Rennen sieht, dann hat man noch Glück. Kann nämlich auch passieren, dass man sie beim Toilettengang in der Natur erwischt. Natürlich muss man auch mal seine Notdurft verrichten, aber ich will das doch in keinem Film sehen!

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flashback: Ratatouille

Remy ist eine junge Ratte mit einem etwas ungewöhnlichen Traum. Er möchte nämlich Chefkoch in Paris werden. Seiner Familie passt das natürlich gar nicht, Remy soll lieber traditionell was mit Müll machen statt Haute Cuisine. Doch gemeinsam mit dem eher untalentierten Küchenjungen Alfredo Linguini tut er alles dafür um seinen Traum zu verwirklichen.

Animationsfilme müssen schon was Besonderes haben, um mich zum Gucken zu animieren. Pixar bürgt eigentlich für eine gewisse Qualität und von Ratatouille hatte ich bis jetzt nur Gutes gehört. So habe ich also bei einem günstigen Angebot im Elektronikmarkt zugeschlagen und mir die DVD zugelegt.

Ratatouille hat mich in den knapp 110 Minuten sehr gut unterhalten, die Animationen waren sehr schön gemacht und der ganze Film war einfach mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Alleine schon die Idee, dass eine Ratte einen Menschen als “Avatar” benutzt, fand ich sehr lustig. Wer etwas für Zeichentrick- oder Animationsfilme übrig hat, wird hier sicherlich nicht enttäuscht. Wer mit dem üblichen Kitsch, den so eine Verfilmung mit sicher bringt, nichts anfangen kann, der sollte auch hier die Finger von lassen. Aber ich finde es in Ratatouille nicht zu übertrieben mit dem Kitsch. Hat alles irgendwo seine Berechtigung.

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flashback: das perfekte Verbrechen

Nicht wundern, alles, was ich jetzt vom Inhalt verrate, erfährt man direkt zu Beginn. Ist also kein großer Spoiler.

Ted Crawford schießt seiner Frau in den Kopf, nachdem er herausgefunden hat, dass diese ihn mit dem Polizisten Rob Nunally betrügt. Durch einen Trick lockt er eben diesen Nunally zu seinem Haus und lässt sich verhaften. Anschließend gesteht er in Anwesenheit von Nunally seine Tat, während seine Frau mittlerweile im Koma liegt.

Für den erfolgreichen und jungen Staatsanwalt Willy Beachum soll es ein leichter letzter Fall werden, bevor er von der Staatsanwaltschaft zu einer renommierten Kanzlei als Anwalt wechselt. Der Fall ist klar, versuchter Mord, Geständnis und Tatwaffe sind vorhanden doch dann kommt alles anders und es entwickelt sich ein Psychokrieg zwischen Ted Crawford und dem zu selbstsicheren Willy Beachum.

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flashback: The book of Eli

Wir haben das Jahr 2044, die Menschheit ist in einem postapokalyptischen Zustand. Der Hauptcharakter Eli muss von übersinnlichen Kräften geleitet ein Buch, das nicht weniger ist als quasi die Rettung der Menschheit, in den Westen der USA bringen und kämpft sich gegen jede Menge Kriminelle seinen Weg frei. Unterwegs trifft er in einem Dorf auf Carnegie (Gary Oldman), der selbst großes Interesse an diesem magischen Buch hat. Da Eli kein Interesse daran hat, sein Buch hier abzugeben, zieht er von nun an mit der jungen Solara (Mila Kunis) weiter Richtung Westen. Carnegie macht sich mit seinen Leuten auf die Verfolgung, bis es zum großen Showdown kommt.

Das war so grob die Handlung vom Film. Der Endzeitcharakter und die toll inszenierten Kampfszenen sind gut gemacht, das tröstet aber alles nicht über das letzte Drittel und die Hauptaussage des Films hinweg. Ich habe mich schon länger nicht mehr so über einen Film geärgert. Für diesen inhaltsleeren, spirituellen Kram waren eigentlich die gut 120 Minuten zu schade. Zum Beginn hatte ich noch auf einen guten Film gehofft und die Ansätze waren ja auch vorhanden, aber später wurde das alles zunichtegemacht.

Meine Wertung: (3.5/10)

flashback: Invictus – Unbezwungen

Clint Eastwood war irgendwie nie so mein Schauspieler oder Regisseur. Nicht, dass ich ihn schlecht fände, nur als er mit Western oder Dirty Harry auftrumpfte, gab es mich noch nicht bzw. ich habe mich noch nicht für Film und Fernsehen interessiert, und als ich dann auf der Welt war und mich für Filme interessierte, hatte er nicht gerade seine beste Phase.

Letztes Jahr hatte ich durch Zufall Gran Torino gesehen (über den ich auch demnächst mal was schreiben sollte) und war absolut begeistert. Was für eine tolle Regie von Eastwood und gleichzeitig eine oscarwürdige Leistung als Hauptdarsteller.

Dann habe ich Ende letzten Jahres von Invictus gehört und meine Neugier war geweckt, ein Film von Clint Eastwood, mit dem genialen Morgen Freeman, einem hoffentlich guten Matt Damon und dann noch einer großen Portion Rugby, einem tollen Sport, der in Deutschland leider ein Schattendasein führt.

Natürlich hatte ich jetzt sofort die Chance genutzt mir den Film anzuschauen. Der Film basiert auf dem Buch “Der Sieg des Nelson Mandela: Wie aus Feinden Freunde wurden” von John Carlin. Der Filmtitel, Invictus, stammt von einem Gedicht von William Ernest Henley, das Mandela in seiner Gefängniszeit Kraft und Mut gegeben hat.

Um was geht es also in Invictus:

Der Film spielt in den Jahren 1994/95 in Südafrika. Nelson Mandela (Morgan Freeman) wurde 4 Jahre nach seiner Haftentlassung zum ersten farbigen Präsidenten Südafrikas gewählt, aber die Teilung der Nation in Schwarz und Weiß, die die Jahrzehnte der Apartheid hinterlassen hatte, ist noch allgegenwärtig.

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flashback: Kreuzritter Edition II

In einer schicken Steelbox kam der zweite Teil meines “Mittelalterfilmwühltischkaufs” daher (Teil 1 war: Scriptum). Sie bietet die Dokumentation “die Tempelritter” sowie die beiden Spielfilme “Die Kreuzritter – der geheimnisvolle Plan” und “Der Medici-Krieger”.

 

  • "die Tempelritter”

Die Dokumentation hat eine Laufzeit von 26 Minuten und ist im Auftrag des Discovery Channels gedreht worden, was ja einen gewissen Qualitätsstandard verspricht. Solide kurze Dokumentation über eine gewisse Zeit in der Geschichte des Templerordens, aber auch nichts Außergewöhnliches.

Ohne Wertung

 

  • “Die Kreuzritter – Der geheimnisvolle Plan”

Der König von Rumänien hat geheime Kriegspläne, die geklaut werden und so schickt er jemanden quer durch Europa um sie zurückzuholen, bevor sie in falsche Hände geraten.

Ich habe nichts gegen ältere Filme, aber “Der geheimnisvolle Plan” (im Original Dimitrie Cantemir) ist einfach nicht unterhaltsam. Ich weiß auch nicht, was diese Geschichte mit Kreuzrittern zu tun haben soll, der Film spielt doch einige Jahre später und auch mit anderen Abenteuerschinken aus der Zeit kann er meiner Meinung nach nicht mithalten. Das Einzige, was zu gefallen wusste, waren die Dialekte: Als die Handlung in Wien und Berlin spielte, hörte man deutlich bei einigen Akteuren den passenden Dialekt.

Meine Wertung: (0.5/10)

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flashback: Scriptum – der letzte Tempelritter

Beim Einkaufen habe ich auf einem Wühltisch diverse Filme mit Mittelalter-, Templer-, oder Kreuzritterbezug gesehen und bei ein paar einfach mal zugeschlagen. Die Reviews zu den anderen Filmen, die wirklich im Mittelalter spielen, folgen dann, wenn ich Zeit habe sie zu schauen. Die haben nämlich zusammen eine Laufzeit von rund 10 Stunden.

Der Erste, den ich mir angeschaut habe, war “Scriptum – der letzte Tempelritter”.

Eigentlich möchte ich für diesen Film nicht zu viele Worte verschwenden. Der Film war wohl für das Fernsehen konzipiert, denn er hat eine Laufzeit von gut 170 Minuten und besteht aus zwei Teilen. Basierend auf einem Buch von Raymond Khoury erzählt es die Geschichte von der Jagd nach einem Geheimnis der Templer. Ähnlichkeiten zu den Geschichten von Dan Brown sind bestimmt vorhanden, kann ich aber nicht beurteilen, da ich weder dessen Romane noch die Verfilmungen kenne.

Bei einer Ausstellungseröffnung in New York rauben vier berittene Männer in Templeruniformen diverse Artefakte aus der Sammlung des Vatikans. Neben dem FBI Agenten Sean Daily (Scott Foley, spielte u.a. in Scrubs und The Unit mit) beginnt auch die Archäologin Tess Chaykin, gespielt von Mira Sorvino (bekam 1995 den Oscar für ihre Rolle in “geliebte Aphrodite”), ihre Ermittlung, da sie den Verdacht hat, dass es sich nicht um einen normalen Raub handelt. Die Jagd nach dem Geheimnis des Templerschatzes führt die beiden am Ende sogar gemeinsam bis in die Türkei.

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