Oh my god! They killed the Google Reader! Was nun?

Diese Meldung dürften vermutlich viele Leute heute früh auf dem Schirm gehabt haben:

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Das war doch schon eine Überraschung, zumindest für mich. Als ich angefangen habe den Google Reader zu benutzen, das ist schon so lange her, da hatten wir noch einen anderen Papst.

Er ist zwar nicht schön, aber ich hatte von überall darauf Zugriff und auch meine Apps auf Tablet und iPhone synchronisierten sich mit dem Reader. Egal wo man war, wenn es einen Rechner mit Internetzugang gab, dann hatte man relativ problemlos Zugriff auf seine Feeds.

Er ist auch so einfach und übersichtlich, dass ich wirklich viele Newsfeeds aus dem Bereich der Musik abonniert habe, die ich einfach nur überfliege und filtere um zu schauen ob etwas relevantes für den biotechpunk dabei ist.

Nun ja, jetzt haben wir also noch bis zum 1. Juli Zeit eine einigermaßen vernünftige Alternative zu finden. Ich für meinen Teil werde jetzt erst mal ein paar unterschiedliche kostenlose Anbieter testen, bevor ich evtl. etwas selbstgehostetes in Betracht ziehe. Dafür müsste ich mir nämlich erst mal wieder etwas Wissen anlesen und man muss sich ja keine unnötige Arbeit machen, wenn es einfachere Alternativen gibt Zwinkerndes Smiley.

Mein erster Anlaufpunkt wird Feedly sein, da ich deren App eh schon auf dem iPhone nutze. Die haben außerdem angekündigt, dass sie mit dem Ende des Google Readers, eine eigene Api an den Start bringen. Aber am Besten sollte man die nächsten Tage einfach die Tech-Blogs beobachten, denn die werden bestimmt alle möglichen Alternativen ausgraben und ihre Vor- und Nachteile auflisten.

Wer jetzt aber erst mal seine Abonnements sichern will und nicht wissen sollte wie, dem möchte ich kurz eine relativ einfache Anleitung an die Hand geben.

Wenn ihr in eurem Google Reader seid, dann haltet nach dem Zahnrad rechts oben Ausschau, klickt darauf und wählt “Google Reader Einstellungen” aus.

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In den Einstellungen geht ihr dann auf den Reiter “Import/Export”. Dort könnt ihr dann unten bei “Daten exportieren” auf “Download your data through Takeout” klicken.

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Anschließend wird euch die Anzahl der Dateien und die Dateigröße angezeigt und ihr könnt auf “Create Archive klicken”.

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Dann laufen ein paar Balken über den Bildschirm und wenn diese anzeigen “complete”, dann einfach nur noch auf Download klicken, seinen Benutzernamen und Passwort noch mal bestätigen und der Download startet.

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In eurem Downloadordner findet ihr dann eine Zip-Datei im Format “Benutzername@gmail.com-takeout.zip”  und in dieser findet ihr alle Informationen aus eurem Reader, die wichtigste Datei ist aber die “subscriptions.xml”, denn dort sind alle eure Abos aufgelistet und ihr könnt sie bei eurem nächsten Anbieter einfach importieren und spart euch so einige Arbeit.

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4 Responses to Oh my god! They killed the Google Reader! Was nun?

  1. Sebastian says:

    Aber hat dieser Feedly eine Onlinevariante, also im Browser so da ich ihn wie den Googlereader nutzen kann?
    Ich überblicke deren Webseite derzeit noch nicht so wirklich.

  2. Sprity says:

    Ja, das geht alles online im Browser. Es ist halt etwas schicker als der Google Reader, daher ist es eine Umstellung, denn ich habe gerade das simple am Google Reader gemocht.

  3. Sebastian says:

    Das geht echt im Browser, habe nicht mal die Stelle zum Einloggen gefunden. Da muss ich mich dort noch mal genauer umsehen.

  4. cityfeed says:

    Ich habs erst neulich gesehen!!! Und jetzt endlich die Lösung gefunden :) Danke!

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