flashback: Der Pfad des Wikingers
Wikinger brechen von Grönland auf Richtung Westen, finden fruchtbares Land, schicken zwei Kundschafter aus. Die Wikinger treffen auf Indianer, nach anfänglichen Annäherungen gibt es Ärger, die Wikinger müssen sich unter starken Verlusten zurückziehen und segeln wieder Richtung Heimat. Die beiden Kundschafter bleiben an der nordamerikanischen Küste zurück da ihre Kampfgefährten sie für tot halten.
Das klingt nach viel Action? Ja, finde ich auch. Leider wird diese Vorgeschichte per Texteinblendung zum Filmbeginn abgehandelt. Verlockt hat mich beim Zufallskauf im Elektromarkt eigentlich das “Wikinger” im Titel und die Anmerkung, dass es einen Heavy Metal Soundtrack gibt. Judas Priest, Dimmu Borgir, Morbid Angel, Queens of the Stone Age u.v.m. verspricht die Hülle.
Der Inhalt des Films hält leider absolut nicht, was ich mir von ihm versprochen hatte. Man sieht zum Beispiel die beiden einsamen Helden ca. 20 Minuten lang wie sie Holz hacken, um dann wieder 20 Minuten durch den Wald zu laufen. Ein Wald, wie ich ihn hier um die Ecke auch finden könnte.
Ich habe den Film nicht komplett geschaut, ich glaub da wäre ich durchgedreht. Ich bin mühsam mit der Fernbedienung durch den ca. 109 Minuten langen Film gehüpft in der Hoffnung irgendwo was Richtung Action oder wenigstens richtige Handlung zu entdecken. Es war eine erfolglose Suche, ich fand höchstens hüpfende Wikinger. Oh, und wenn man sie Hüpfen oder Rennen sieht, dann hat man noch Glück. Kann nämlich auch passieren, dass man sie beim Toilettengang in der Natur erwischt. Natürlich muss man auch mal seine Notdurft verrichten, aber ich will das doch in keinem Film sehen!
Dazu kommt noch, dass der Film in einer Technik aufgenommen wurde, wie so ähnlich auch private Homevideos auf YouTube aussehen. Die Farbgebung ist dazu auch noch äußerst merkwürdig, falls es gewollt war, so verstehe ich nicht warum. Den Großteil des Films wackelt die Kamera furchtbar, das komplettiert dann noch meine Begeisterung für den Film.
Der großartig angekündigte Heavy Metal Soundtrack ist mir gar nicht so aufgefallen, mag aber sein, weil ich Teile des Films übersprungen habe.
Hier gibt es noch den Trailer zu sehen, schaut ihn euch an und stellt euch vor im Trailer seht ihr alles an Action, was es dann auch im Film zu sehen gibt. Die restliche Filmzeit wird einfach nur mit merkwürdigen Aufnahmen gestreckt. Neben einer deutschen Tonspur gibt es den Film im Übrigen auch noch auf Altnorwegisch.
Das Ganze klingt jetzt etwas schlecht, aber so empfand ich ihn einfach. Vielleicht könnt ihr euch ja an so einem Film erfreuen, ich kann es nicht. Bezeichnend finde ich auch, dass mein bisher persönlich schlechtester Film, the new world, ebenfalls mit ersten europäischen Siedlern an der Küste Nordamerikas zu tun hat, allerdings ein paar Jahre später in Form der Pocahontasgeschichte.
Meine Wertung: 








(0/10)
Der Film bei der imdb.
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