In einer schicken Steelbox kam der zweite Teil meines “Mittelalterfilmwühltischkaufs” daher (Teil 1 war: Scriptum). Sie bietet die Dokumentation “die Tempelritter” sowie die beiden Spielfilme “Die Kreuzritter – der geheimnisvolle Plan” und “Der Medici-Krieger”.

 

  • "die Tempelritter”

Die Dokumentation hat eine Laufzeit von 26 Minuten und ist im Auftrag des Discovery Channels gedreht worden, was ja einen gewissen Qualitätsstandard verspricht. Solide kurze Dokumentation über eine gewisse Zeit in der Geschichte des Templerordens, aber auch nichts Außergewöhnliches.

Ohne Wertung

 

  • “Die Kreuzritter – Der geheimnisvolle Plan”

Der König von Rumänien hat geheime Kriegspläne, die geklaut werden und so schickt er jemanden quer durch Europa um sie zurückzuholen, bevor sie in falsche Hände geraten.

Ich habe nichts gegen ältere Filme, aber “Der geheimnisvolle Plan” (im Original Dimitrie Cantemir) ist einfach nicht unterhaltsam. Ich weiß auch nicht, was diese Geschichte mit Kreuzrittern zu tun haben soll, der Film spielt doch einige Jahre später und auch mit anderen Abenteuerschinken aus der Zeit kann er meiner Meinung nach nicht mithalten. Das Einzige, was zu gefallen wusste, waren die Dialekte: Als die Handlung in Wien und Berlin spielte, hörte man deutlich bei einigen Akteuren den passenden Dialekt.

Meine Wertung: (0.5/10)

 

  • “Der Medici-Krieger”

Der Film erzählt die Geschichte der letzten Schlacht des Condottiere (Söldnerführer) Giovanni de’ Medici, auch genannt Giovanni dalle Bande Nere. Kaiser Karl V. entsandte ein Heer von Landsknechten unter Georg von Frundsberg nach Italien und Giovanni de’ Medici führte mit seiner Kompanie eine Art Guerillakampf in dessen Verlauf er mit seinen Reitern einer neuen Waffe, dem Falkonett (eine Art kleine Kanone), gegenüber und wurde durch eine ihrer Kugeln schwer verletzt, was letztlich zu seinem Tod führte.

Als ich den Film durchhatte, dachte ich erst “oh weh, noch so ein alter Schinken”, doch als ich dann für diesen Text in der IMDB recherchiert hatte, bin ich aus allen Wolken gefallen, als ich las, dass der Film von 2001 ist. Das sieht man ihm leider nicht an. Ich fand ihn anstrengend und nicht ansprechend, man baut zu keinem der Charaktere auch nur irgendeine Bindung auf. Die Zusammenhänge zwischen den unterschiedlichen Parteien erschließen sich nicht wirklich und ich war froh, als die 100 Minuten um waren.

Meine Wertung: (1/10)

 

kurzes Fazit: die Verpackung ist eindeutig das Highlight für mich gewesen, leider hat sie nicht gehalten, was ich mir von ihr versprochen hatte und unter dieser Box mit dem Wort “Kreuzritter” im Titel, hab ich mir auch was völlig anderes vorgestellt.

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