Kurze News nur nebenbei: der Superkampf Floyd Mayweather Jr. vs. Manny Pacquiao am 13. März ist geplatzt, da das Mayweather Lager Gesundheitskontrollen festschreiben lassen wollte, die das Lager von Pacquiao ablehnte. Schade.

Nun aber zum Kampf des Abends:

Eigentlich sollte Robert Stieglitz seinen frisch gewonnen WBO Titel im Supermittelgewicht gegen Edison Miranda verteidigen. Das fand ich damals als ich die Meldung hörte sehr respektabel, denn Miranda, der Abraham damals den Kiefer gebrochen hatte, ist jetzt nicht unbedingt Fallobst. Leider hat der Kolumbianer sich kurz vor dem Kampf krankgemeldet und so wurde der Argentinier Ruben Eduardo Acosta, der sich auf einen Kampf in zwei Wochen vorbereitete, kurzfristig verpflichtet.

In der ersten Runde lief der Argentinier nur mit Schwingern durch den Ring, sodass man meinen konnte, der arme Kerl würde denken, dass er beim Rudern wäre (danke S. für dieses schöne Bild ;-) ).

Stieglitz konnte den Schwingern gut ausweichen und ließ dann ab der zweiten Runde seine Fäuste sprechen. Der Herausforderer war eigentlich ohne Chance, musste in der Dritten bereits zu Boden und in Runde 5 machte Stieglitz dann in seiner Heimatstadt Magdeburg den Sack zu.

Acosta war keine wirkliche Herausforderung für den Weltmeister, aber da konnte Stieglitz ja nichts dazu. Er war halt ein in der Not eingesprungener Herausforderer, der auch genau wie einer geboxt hat. Immerhin konnte Stieglitz so seine etwas maue KO Quote verbessern. In den nächsten Kämpfen sollte er noch etwas auf seine Deckung achten, denn ein anderer Gegner bringt so einen Schwinger vielleicht auch mal durch oder kontert ihn auch mal aus, wenn er so anstürmt.

In einem Vorkampf machte Amateurweltmeister “Golden” Jack Culcay kurzen Prozess und gewann seinen zweiten Fight bereits durch k.o. in Runde 1.

FeedRSS feed abonnieren um auf dem Laufenden zu bleiben