Nicht alle Menschen sind gleich, spätestens seit Heroes wissen wir, dass es manche Menschen unter uns mit besonderen Fähigkeiten gibt.

So ähnlich ist es auch in der Serie Painkiller Jane die auf einer Comic Serie von Joe Quesade und Jimmy Palmiotti und einem TV-Film aus dem Jahre 2005 basiert.

Unter uns leben Menschen, so genannte Neuros (kurz für “Menschen mit neurologischen Abweichungen”), die alle unterschiedliche, außergewöhnliche mentale Fähigkeiten haben die sie entweder für gute Dinge, meistens aber für böse Dinge einsetzen. So gibt es Neuros die zum Beispiel die Gedanken anderer manipulieren können oder ihre Gestalt wandeln können oder sich Unsichtbar machen können usw.

Um diese Leute zu stoppen gibt es eine Geheimorganisation der Regierung die Jagd auf die Neuros macht. Gefangenen Neuros wird ein Chip implantiert der ihre Fähigkeiten blockiert und sie landen dann anschließend in einem Internierungslager namens NICO in Budapest.

Von ihrer Basis in einer ehemaligen U-Bahn Station startet das Team unter Führung von Andre McBride (gespielt von Rob Stewart) ihre Aktionen. Hauptfigur und Namensgeberin der Serie ist Jane Vasco (Kristanna Loken die auch Co-Produzentin der Serie war), eine DEA Agentin die in der ersten Folge für das Team rekrutiert wird und dabei feststellt, dass sie selbst nicht ganz “normal” ist. Jane kann nämlich nicht sterben, bzw. sie konnte noch nicht getötet werden.

Die restlichen Hauptcharaktere des Teams sind Connor King (Noah Danby), die ehemalige Partnerin von Jane bei der DEA Maureen Bowers (Alaina Kalanj), Seth Carpenter (Stephen Lobo) als Mediziner und Riley Jensen (Sean O. Roberts) als Computerspezialist.

18 Folgen lang wird in jeder Episode Jagd auf den Neuro der Woche gemacht, die letzten vier Folgen spielen dann im und um das NICO-Lager in Budapest.

Über eine Staffel kam die in Kanada und Ungarn gedrehte Serie nicht hinaus, allerdings durften alle 22 geplanten Folgen der Staffel noch zu Ende gedreht werden. Man muss nicht wirklich traurig sein, dass es keine weiteren Staffeln gab denn die Serie ist zwar solide Actionkunst, mehr aber auch nicht.Immerhin hat die Serie kein allzu offenes Ende. Es wird zwar angedeutet was der Handlungsfaden für die zweite Staffel gewesen wäre aber die Serie endet mit keinem nervenzerreissenden Cliffhanger.

Bei Painkiller Jane gibt es nichts was man so ähnlich nicht schon mal gesehen hätte und die Charaktere sind meiner Meinung nach viel zu schwach gezeichnet. Da hätte man mehr drauf eingehen müssen um eine größere Bindung zum Zuschauer zu schaffen. Man kann sich die düster gehaltene Serie durchaus anschauen aber man hat auch nichts verpasst wenn man sie nicht gesehen hat.

In zwei Folgen taucht im übrigen auch Ralf Bauer als Jakob Baumgartner auf. Er soll wohl einen Deutschen darstellen, denn er hat einen starken Akzent und der ersten der beiden Folgen singt er “Alle meine Entchen” auf Deutsch.

Meine Wertung: (6/10)

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