Zwei Tage vor seiner Hochzeit mit Tracy feiert Doug gemeinsam mit seinen Freunden Phil und Stu sowie seinem Schwager Alan seinen Junggesellenabschied in Las Vegas. Phil ist verheiratet, hat einen Sohn und ist Lehrer aber er ist auch total gelangweilt von seinem Leben, Stu ist Zahnarzt und möchte seiner Freundin Melissa einen Heiratsantrag machen obwohl sie ihn bereits betrogen hat und so dominiert, dass er sich nicht mal traut ihr zu sagen, dass er nach Vegas fährt und Alan ist einfach nur merkwürdig.

In Vegas mit dem Luxuswagen des zukünftigen Schwiegervaters angekommen nehmen sie sich eine Suite im Caesars Palace und lassen die Party beginnen. Von dieser bekommt man nichts zu sehen, der Film geht mit dem nächsten Morgen weiter. Die Suite sieht aus als hätte eine Rockband ihrem Ruf gerecht werden wollen, in der Suite ist ein Huhn, im Bad ein Tiger, Stu hat einen Zahn weniger, Phil hat noch ein Bändchen von einem Krankenhaus am Arm , der Bräutigam ist verschwunden dafür ist aber ein Baby im Schrank und keiner der drei Verbliebenen kann sich an die vergangene Nacht erinnern.

Nun müssen sie versuchen zu rekonstruieren was passiert ist um Doug rechtzeitig für seine Hochzeit zu finden, das gestaltet sich jedoch sehr schwierig und es warten im Verlauf des Films noch jede Menge Überraschungen auf sie. Als sie zum Beispiel ihren Wagen vorfahren lassen, ist es nicht mehr der Luxuswagen sondern ein Polizeiwagen und in der Art kommen noch einige verstörende Puzzlestücke zu Tage.

Mehr kann man vom Inhalt nicht erzählen ohne einige Überraschungen zu verraten.

Als ich von dem Film gelesen hatte, hatte ich mich von der Beschreibung erst an den genialen Very Bad Things erinnert gefühlt, aber so eine schwarze Komödie ist The Hangover dann doch nicht. Zum Glück gleitet The Hangover aber auch nur sehr selten in den Fäkalhumor ab sondern weiß ganz gut zu unterhalten. Auch die Darsteller der drei Hauptcharaktere (den Bräutigam sieht man ja kaum) wissen zu überzeugen: Da wäre Bradley Cooper als Phil, ihn konnte ich erst nicht einordnen aber dann fiel mir wieder ein, dass er in Alias mitgespielt hat und außerdem in dem A-Team Kinofilm (wenn der denn wirklich kommt) die Rolle des Faceman spielen soll. Zahnarzt Stu wird von Ed Helms gespielt der fünf Jahre bei “The Daily Show” war und auch in “The Office” (das US Original von Stromberg) mitspielte. Der Schauspieler des Alan, Zach Galifianakis, war mir noch dunkel aus Tru Calling in Erinnerung wo er in allen 27 Folgen mitgespielt hat.

Eine Nebenrolle hat auch noch einer der besten Boxer aller Zeiten: Mike Tyson, der spielt sich einfach selbst und vor allem seine erste Szene, die man auch teilweise im Trailer unten am Schluss sieht, ist ganz amüsant.

Der Film ist eine der besseren Komödien der letzten Zeit und hat mir großen Spaß gemacht. Zur deutschen Synchro kann ich wie gewöhnlich nichts sagen, aber das Englische Original ist eigentlich ganz gut verständlich. Mich hatte der Film im übrigen schon überzeugt als direkt in der ersten Szene mit Blick auf Las Vegas “Thirteen” von Danzig als Hintergrundmusik gespielt wird und das bleibt nicht die einzige Anspielung auf die Unglückszahl, auch die Zimmernummer der Suite ist “2452” also addiert ebenfalls 13.

Eine Fortsetzung zu The Hangover (soll laut IMDB 2011 anlaufen) wurde bereits geplant bevor der Film im Kino war. Bleibt abzuwarten was dort die Handlung sein soll.

Meine Wertung: (8/10)

Noch ein kleiner Tipp: Das Kino nicht schon verlassen wenn der Abspann beginnt, der lohnt sich nämlich noch.

Bleiben zum Schluss noch die Trailer:

auf Deutsch

auf Englisch

und ich verlinke auch mal

Danzig mit Thirteen

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