Walter White ist Anfang 50 und Chemielehrer, er ist glücklich verheiratet hat einen Sohn im Teenageralter und seine Frau ist erneut schwanger.

Klingt gut – ist es aber nicht. Um finanziell einigermassen über die Runden zu kommen geht er nach der Schule noch in einer Waschanlage einem Zweitjob nach um seinen körperlich behinderten Sohn und seine schwangere Frau zu versorgen. Bis er dann eines Tages umkippt und ins Krankenhaus kommt, wo man bei ihm Lungenkrebs feststellt.

Die Diagnose zwingt ihm zum Nachdenken wie es weitergehen soll, zum Schlüsselerlebnis kommt es dann als sein Schwager, ein DEA Agent(US Drogenfahnder) ein Meth-Labor hochnimmt und bei Walter damit angibt, dass sie auch 700.000 $ gefunden haben. Nun beschließt Walter selbst Meth herzustellen, seinen Zweitjob zu schmeißen und so seine Familie durchzubringen damit seine mögliche Behandlung die Familie nicht in den Ruin treibt. Zur Hilfe kommt ihm ein ehemaliger Schüler der wegen seiner Affinität zu Drogen schon einen Fuß in dem Geschäft hat. Durch seine Kenntnisse als Chemielehrer schafft es Walter unglaublich reine Drogen herzustellen die einen hohen Preis auf dem Markt erzielen können.

Das ist die grobe Ausgangslage für die erste Staffel von Breaking Bad die aus 7 Folgen (eigentlich waren 9 geplant aber der Autorenstreik kam dazwischen) besteht. Durch den Eintritt in die Welt von Drogen und organisiertem Verbrechen entstehen natürlich jede Menge Probleme die irgendwie gelöst werden müssen und gleichzeitig muss er seine neue Tätigkeit vor seiner Frau aber auch vor seinem Schwager verheimlichen.

Die Serie besteht aus Drama-Elementen und schwarzem Humor – wobei schwarz eigentlich eine Untertreibung wäre, Breaking Bad ist so tiefschwarz, dass sie mindestens auf einer Stufe mit Dexter steht. Die Serie ist nicht sonderlich actionreich aber weiß durch interessante Charaktere und einen spannenden Erzählstil den Zuschauer in ihren Bann zu ziehen.

Der Großteil der Schauspieler, außer der Hauptfigur waren mir unbekannt,  lediglich Walters Partner im Drogengeschäft Jesse Pinkman (gespielt von Aaron Paul) und Walters Schwager Hank (gespielt von Dean Norris) waren mir zumindest vom Gesicht her bekannt als Nebendarsteller aus einigen anderen Serien.

Die Hauptfigur Walter White wird gespielt von Bryan Cranston der vor allem durch seine Rolle als Hal, Vater von Malcolm in der Serie Malcolm in the Middle (Malcolm mittendrin), bekannt sein dürfte. Zuletzt hatte ich ihn in ein paar Folgen von How i met your mother als nervigen Chef von Ted gesehen.

Ich bin auf die zweite Staffel gespannt, denn die erste Staffel hat eine gute Grundlage gelegt und lässt auf einige spannende Entwicklungen hoffen.

Fazit:

Meine Wertung: (7/10)

es muss ja schließlich noch Luft nach oben sein für die zweite Staffel, aber die Serie rentiert sich auf jeden Fall denn die ganze Idee ist sehr ungewöhnlich und sehr gut sowie vor allem interessant umgesetzt. Breaking Bad lohnt es sich anzuschauen wenn einem der tiefschwarze Humor nicht zu sehr aufstößt.

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