flashback: Transformers

Transformer_sprity Ich habe mich lange vor diesem Film gedrückt, Blockbuster hin oder her, es gab einige schlechte Kritiken und ich hab ihnen geglaubt. Hinzu kam, dass Transformers als Kind nicht wirklich mein Lieblingsspielzeug waren ;-) Ich meine mich aber zu erinnern, dass ich auch ein paar Folgen von Transformers als Hörspiel auf Kassette hatte die ganz unterhaltsam waren.

Nun hatte ich mich doch überwunden und mir den ersten Teil angeschaut während im Kino zur Zeit ja bereits die Fortsetzung läuft.

Kurz zum Inhalt wie ich ihn verstanden habe:

Es gibt zwei Gruppen einer außerirdischen Rasse vom Planeten Cybertron namens Transformers, die eine Gruppe sind die Decepticons (böse Transformers, wollen alles vernichten, Anführer: Megatron) und die Autobots (gute Transformers, wollen die Menschheit vor den Decepticons schützen, Anführer: Optimus  Prime). Um den Krieg zwischen den beiden Gruppen auf Cybertron zu beenden wurde ein magischer Energiewürfel ins All geschossen, dummerweise landete er auf der Erde im Eis und Megatron friert auf seiner Suche nach dem Würfel ebenfalls im Eis ein. Mit dem Würfel kann man u.A. alle möglichen Fortbewegungsmittel und elektrischen Geräte zu Robotern machen.

Der Wissenschaftler Prof. Witwicky entdeckte vor Jahrzehnten sowohl Würfel als auch Megatron.

Zum Beginn sind wir auf einem US Stützpunkt in der Wüste (ich glaube in Katar) als sich plötzlich ein Hubschrauber als Decepticon entpuppt und den Stützpunkt in Schutt und Asche legt. Die US Regierung bzw. die Militärs glauben natürlich erst einmal nicht an außerirdische Blechhaufen und gehen eher davon aus, dass sie von einem anderen Land angegriffen werden und machen sich mal gleich daran eine Vergeltung vorzubereiten. Eine Expertengruppe wird zusammengestellt um herauszufinden mit was oder wem man es zu tun hat.

Der zweite Handlungsfaden befasst sich mit der menschlichen Hauptfigur des Films: Sam Witwicky (Shia LaBeouf), er ist ein gewöhnlicher Teenie der gerne zwei Dinge hätte: ein Auto und die attraktive Mikaela Banes (Megan Fox).

Nachdem ihm sein Vater einen alten Camaro gekauft hat, macht er sich an Ziel Nummer zwei und wagt erste Annäherungsversuche an die Frau seiner Träume. (Ihr findet dieser Teil hört sich wie ein schlechter Teeniefilm an? Ihr habt ja so recht!). Sam Witwicky ist der Urenkel von Prof. Witwicky und stellt Teile des Nachlasses seines Urgroßvaters zum versteigern ins Internet. Darunter auch eine Brille mit der man den Standort des magischen Würfels feststellen kann (klingt merkwürdig, ist aber so). Dummerweise können die Roboter auch mit dem Internet umgehen und machen sich auf die Suche nach Sam und der Brille.

Zu seinem Schutz wurde von den Autobots Bumblebee abgestellt der sich als das neue Auto von Sam getarnt hat. Als sich die Autobots Sam zu erkennen geben müssen sie gemeinsam den Würfel finden und zerstören um die Vernichtung der Erde durch die Decepticons zu verhindern. Natürlich will auch die Regierung, das Militär und eine geheime Organisation ein Wörtchen mitreden, aber hier geh ich mal nicht mehr drauf ein um nicht alles zu verraten.

Wie ist er nun dieser Spielzeugfilm? Schlecht, ich finde ihn einfach nur schlecht. Es gibt gewisse Filme, manche nennen es Popcornkino, da erwartet man nicht viel, gibt sein Gehirn an der Kinokasse ab und lässt sich unterhalten. Aber selbst unter diesen Gesichtspunkten enttäuscht dieser Film. Die Geschichte macht keinen Sinn und passt teilweise gar nicht zusammen, die Länge von gut zwei Stunden hätte man um einiges kürzen können wenn man einige der unsinnigen und unbedeutenden Nebenhandlungen einfach rausgeschnitten hätte. Beispiele gefällig? Die Szene mit den Robotern im Garten während Sam die Brille im Haus sucht ist einfach nur unsinnig, nimmt jedes Tempo raus und der eingeschobene Slapstick mit den Autobots ist absolut unpassend. Oder aber die Szene mit den Spezialagenten, so ein Typ wie ihn John Turturro darstellt passt doch absolut nicht in einen Actionfilm und lässt das ganze lächerlich erscheinen, wenn einem das Lachen nicht im Halse stecken bleiben würde, denn der Humor den man versucht unterzubringen ist einfach nur platt und ist schon gar nicht mehr als Humor zu bezeichnen.

Die Dialoge sind so platt wie der Humor und die Sätze die man den Akteuren in den Mund legt hört man auf diesem Niveau nicht einmal in einer Daily Soap. Ich habe den Film zwar ausnahmsweise auf Deutsch gesehen aber ich gehe davon aus, dass sich das ganze auf Englisch nur unwesentlich verbessern würd und ich werde mir mit Sicherheit den Film nicht nochmal im Original anschauen.

Auch die Darsteller können den Film nicht aufwerten:

– Shia LaBeouf fand ich schon immer etwas überbewertet und in Transformers kann ich ihn in seiner Rolle einfach nicht ernst nehmen.

– Megan Fox begeistert höchstens noch durch ihr Aussehen Teile des männlichen Publikums aber ihre schauspielerische Leistung bleibt auch hier beschränkt.

– Jon Voight wird in seiner Rolle als Verteidigungsminister verbraten, das kann der Mann eigentlich besser.

– John Turturro spielt seine Agentenrolle so überdreht, dass es gut in eine Satire gepasst hätte aber so war Transformers ja nicht gedacht.

Sonstige Nebendarsteller sind getrost vernachlässigbar, ich war lediglich erfreut Amaury Nolasco (Sucre aus Prison Break) in einer Minirolle zu sehen.

Positiv:

– die ganz guten Effekte, aber das durfte man von Michael Bay ja auch erwarten

– ich habe bis zum Schluss durchgehalten obwohl ich mehrmals kurz davor war auszuschalten (und das will was heißen)

Negativ:

– die guten Effekte sind nicht gut in Szene gesetzt.

– der ganze Rest

Ich kann nicht verstehen, wie Leute diesen Film mit dem Argument “ich wollte doch nur einen unterhaltsamen Actionfilm sehen und den hab ich auch bekommen” verteidigen. Weder wurde ich besonders gut unterhalten, noch fand ich die Action überzeugend, es war zwar zweifelsohne massenhaft Action zu sehen aber die Inszenierung war einfach zu schlecht und es gibt wesentlich bessere Filme die unterhaltsame Action bieten.

Meine Wertung: (3.5/10)

Trotz allem wie gewohnt zum Schluss die Links zu den Trailern:

Transformers Trailer Englisch

Transformers Trailer Deutsch


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3 Responses to flashback: Transformers

  1. Bierbruder says:

    Megan Fox war mal ein Mann… Sie/Er hatte mit 16 eine Operation gehabt…

  2. Sprity says:

    so wie Lady Gaga?

    aber dir glaub ich erstmal nichts, ich kenn nämlich mich und du bist mit so Sachen mindestens genauso schlimm wie ich.

  3. Sprity says:

    jo, komm du Fiddeldiddeldeinche, wesche dir hon isch jetzt werklisch nachgeguggt.

    Immerhin habe ich jetzt herausgefunden, dass Megan Fox in einem Interview erwähnt hat, dass sie bi sei. Ausserdem hat sie sich mit 18 in einer Stripperin verliebt und letztens in einem Interview gesagt: “I have the libido of a teenage boy. I’d rather have sex all the time than leave the house.” womit sie ihre Fangemeinde vermutlicher eher vergrößert hat.

    Zu deiner These hab ich nur eine Quelle gefunden und naja, die war nicht wirklich glaubwürdig.

    Soviel dazu, jetzt hab ich genug Gossip für den Rest des Jahres konsumiert.

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