Archiv für February 2010
flashback: Ratatouille
28. Feb
Remy ist eine junge Ratte mit einem etwas ungewöhnlichen Traum. Er möchte nämlich Chefkoch in Paris werden. Seiner Familie passt das natürlich gar nicht, Remy soll lieber traditionell was mit Müll machen statt Haute Cuisine. Doch gemeinsam mit dem eher untalentierten Küchenjungen Alfredo Linguini tut er alles dafür um seinen Traum zu verwirklichen.
Animationsfilme müssen schon was Besonderes haben, um mich zum Gucken zu animieren. Pixar bürgt eigentlich für eine gewisse Qualität und von Ratatouille hatte ich bis jetzt nur Gutes gehört. So habe ich also bei einem günstigen Angebot im Elektronikmarkt zugeschlagen und mir die DVD zugelegt.
Ratatouille hat mich in den knapp 110 Minuten sehr gut unterhalten, die Animationen waren sehr schön gemacht und der ganze Film war einfach mit sehr viel Liebe zum Detail gemacht. Alleine schon die Idee, dass eine Ratte einen Menschen als “Avatar” benutzt, fand ich sehr lustig. Wer etwas für Zeichentrick- oder Animationsfilme übrig hat, wird hier sicherlich nicht enttäuscht. Wer mit dem üblichen Kitsch, den so eine Verfilmung mit sicher bringt, nichts anfangen kann, der sollte auch hier die Finger von lassen. Aber ich finde es in Ratatouille nicht zu übertrieben mit dem Kitsch. Hat alles irgendwo seine Berechtigung.
RSS feed abonnieren um auf dem Laufenden zu bleiben
Alles Gute nachträglich MiB
27. Feb
Gestern wäre Johnny Cash 78 Jahre geworden, wenn er nicht im September 2003 von uns gegangen wäre. Wie man das ja aber von Verstorbenen so kennt, ist der Tod in der Regel kein Grund mit dem Veröffentlichen von neuen Alben aufzuhören.
Zum Geburtstag ist nun der Abschluss der American Recordings Reihe erschienen: “American VI: Ain’t No Grave.” Ich liebe das Album, aber für Cash Neulinge ist es vermutlich nicht der beste Einstieg. Aufgenommen wurden die Songs vom Mai 03 bis zu seinem Tod, er hat rund 50 Stück aufgenommen, die nun ungefähr zur Hälfte für American V und VI verwendet wurden.
Wie auch immer, zum Album habe ich beim biotechpunk einen Artikel geschrieben, den ihr euch gerne zu Gemüte ziehen dürft. Überhaupt lege ich euch den biotechpunk ans Herz, wenn ihr auf gute Musik steht, denn in der letzten Zeit haben wir uns dort richtig eingespielt und hauen euch jetzt Content um die Ohren, dass ihr mit diesen nur noch so schlackern könnt. Es ist halt einfach das beste Musikblog der Welt über die beste Musik der Welt (übrigens mit der Möglichkeit auch auf Twitter zu folgen, auf MySpace ein Freund und auf Facebook ein Fan zu werden).
So genug der Eigenwerbung
Wie gewohnt, wenn ich hier über den Man in Black schreibe, gibt es auch noch etwas Musik von ihm. Diesmal habe ich einfach geschaut welche Songs ich laut Last.FM am häufigsten gehört habe. Das wären:
- Flesh and Blood (hat mich selbst überrascht, hab es evtl. auf mehreren Alben. Hier in einer Liveversion aus seiner TV Show 1970)
- I Walk the Line (einfach nur awesome. Mit 23 Jahren in der Tex Ritter Show)
- Big River (ebenfalls aus einer TV Show, aus dem Jahre 1962. Kann man eine Gitarre cooler halten?)
- Man In Black (der Name ist Programm, Herr Cash ganz in Schwarz)
- und I Got Stripes (Kurz aber einfach gut)
die Verschwörung geht weiter
25. Feb
Die ersten Beweise für eine globale Verschwörung konnte ich ja bereits hier vor Kurzem aufzeigen.
Nun sind mir neue Beweise untergekommen und die Verschwörer gehen sogar noch einen Schritt weiter:
Aufgefallen ist es mir bei der Hülle von “das perfekte Verbrechen”. Neben dem bereits bekannten Symbol, was aus der linken Seite der Hülle herausgestanzt wurde, gibt es nun noch eine Überraschung, wenn man rechts die DVD entnimmt. Dahinter kommt eine Art Wagenrad zum Vorschein. Seeeeehr mysteriös.
Leider gibt es noch keine Spuren, von wem und gegen was sich diese Verschwörung richtet, aber ich bin mir sicher, dass es eine Verschwörung sein muss.
Ich bleibe für euch natürlich weiter am Ball und halte euch auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues zu diesem Thema gibt.
flashback: das perfekte Verbrechen
24. Feb
Nicht wundern, alles, was ich jetzt vom Inhalt verrate, erfährt man direkt zu Beginn. Ist also kein großer Spoiler.
Ted Crawford schießt seiner Frau in den Kopf, nachdem er herausgefunden hat, dass diese ihn mit dem Polizisten Rob Nunally betrügt. Durch einen Trick lockt er eben diesen Nunally zu seinem Haus und lässt sich verhaften. Anschließend gesteht er in Anwesenheit von Nunally seine Tat, während seine Frau mittlerweile im Koma liegt.
Für den erfolgreichen und jungen Staatsanwalt Willy Beachum soll es ein leichter letzter Fall werden, bevor er von der Staatsanwaltschaft zu einer renommierten Kanzlei als Anwalt wechselt. Der Fall ist klar, versuchter Mord, Geständnis und Tatwaffe sind vorhanden doch dann kommt alles anders und es entwickelt sich ein Psychokrieg zwischen Ted Crawford und dem zu selbstsicheren Willy Beachum.
Das Unmögliche (Zitat)
23. Feb
Gold oder Silber, vielleicht wird’s sogar mehr!
Gestern so gehört bei der ZDF-Olympiaübertragung von der Entscheidung des Teamsprints der Damen im Langlauf. Ich weiß leider nicht, wer der Reporter war.
Blogmarks vom 23.2.2010
23. Feb
In unregelmäßigen Abständen poste ich unter Blogmarks Links, die ich entdeckt habe und interessant, lesenswert oder sehenswert fand. Ich versuche sie möglichst noch mit einer knappen Erläuterung zu ergänzen, damit man weiß, was einen erwartet.
Hier also die in letzter Zeit für Euch liebevoll gesammelte Links, die ich aus irgendeinem Grund interessant fand:
- Director Intervention: Quentin Tarantino // Current – sehr lustig, eine Intervention wegen dem Fußfetisch von Quentin Tarantino.
- Los Angeles: Mit dem Reisebus im Gang-Land | Gesellschaft | ZEIT ONLINE – Bustouren in das Gang-Gebiet von South LA, ein Waffenstillstand macht es möglich.
- sÄuuǝʇ uɐÄlɐɹʇsnɐ | Hey okay – WTF? das Bild schickt mich total. Tennis in Australien
nur ein wirrer Gedanke: Enttäuschte Erwartungen
22. Feb
Im Moment laufen in Vancouver die XXI. Olympischen Spiele. Bei den Wettbewerben der Biathleten haben bis jetzt nur die Damen Medaillen abgeräumt, die Männer laufen nur hinterher. Heute Morgen habe ich dann beim Frühstück eine Zusammenfassung des gestrigen Wettkampftages gesehen, in der auch das ‘erfolglose’ Abschneiden der Biathlonherren thematisiert wurde.
Michael Greis, der bei den vergangenen Spielen in Turin drei Goldmedaillen gewann, wurde über das ‘bescheidene’ Abschneiden befragt. Der ganze Bericht war ziemlich offensichtlich vorwurfsvoll gehalten, mit dem Tenor, dass man von den Deutschen Athleten sehr enttäuscht ist. Greis sagte dann sinngemäß etwas in die Richtung, dass er sein bestes gegeben habe, sich wirklich bemüht hat und es einfach nicht besser ging, das müssten halt die Leute auch mal verstehen. Aus dem Off sagte der Reporter dann was in die Richtung ‘die Öffentlichkeit will sich aber mit so was nicht einfach abfinden’ und das nächste Bild zeigte, wie ein Rudel von Reportern Greis umlagerte und befragte.
Ich finde das Ganze einfach nur, entschuldigt die Wortwahl, zum Kotzen. Es gibt bei diesem Rennen im Unterschied zum Weltcup nur drei Plätze, die etwas bedeuten. Ab Rang 4 beginnt das Desinteresse und die Enttäuschung.
Ich frage mich, welche Öffentlichkeit enttäuscht war, ich habe nichts von einer öffentlichen Demonstration gehört, es gab auch keine Petition im Internet, die die Entlassung des Trainers gefordert hätte. Die Einzigen, die von Enttäuschung berichten, sind eben diese Medien. Ich gucke Biathlon ganz gerne und hätte zum Beispiel dem sympathisch wirkenden Greis auch eine Medaille gegönnt, aber es hat halt nicht sollen sein. Ist ja nicht so, dass da nur deutsche Athleten am Start sind und andere Nationen keine Ahnung vom Biathlonsport hätten.
Es ist noch nicht so lange her, da gab es eine Riesendiskussion nach dem Tod von Robert Enke, dass man nicht so einen Erwartungsdruck aufbauen dürfte und Sportler nicht so hart kritisieren sollte usw., ihr erinnert euch bestimmt daran. Ein paar Monate später scheint das alles Vergessen.


