auf die Ohren
Und der Gewinner von MKAIFDGSC2010VK ist…
20. Jun
Orphaned Land feat. Shlomit Levi mit Sapari.
Es war eine unglaublich schwere und enge Entscheidung bei “Mein Kandidat aus Israel für den Gedankendeponie Song Contest 2010 von Konna”.
Mit Orphaned Land, Brutal Polka und Useless ID führten gleich drei Kandidaten die Umfrage an und ich war fast so schlau wie davor. Leicht habe ich mir die Entscheidung nicht gemacht und immer wieder hin und her überlegt. Die etwas härteren, dafür aber nur teilweise englisch singenden Orphaned Land, oder lieber die am modernen US Punk à la Green Day und Offspring orientierten Useless ID oder etwas ganz chaotisch exotisches mit Brutal Polka. Ich habe mir von allen Bands auch noch andere Songs angeschaut und angehört und mich dann am Schluss für Orphaned Land entschieden.
Eigentlich war ich kurz davor Brutal Polka zu nehmen, weil ich dachte, wenn wir schon nicht gewinnen, dann schicken wir wenigstens den abgefahrensten Song zum GSC. Warum ich mich dann doch für Orphaned Land entschieden habe, könnt ihr etwas ausführlicher im Wettbewerbsbeitrag nachlesen. Die beiden Hauptgründe waren, dass sie nicht nur in Englisch singen und die besondere Bedeutung der Band im Nahen Osten.
Es war dann nur noch die Entscheidung zu treffen zwischen der aktuellen Single Sapari oder dem im Vorentscheid angetretenen Song Norra el Norra. Ich habe mich dann für Sapari entschieden, da auf dem Album “The Never Ending Way of ORwarrioOR”, der Black Metal Einfluss sehr zurückgefahren wurde und ich mir dachte, wenn über den Beitrag jemand die Band entdeckt, soll er auch ein Album hören, wo kaum Growls vorhanden sind, sondern klarer Gesang dominiert.
Dann warten mir mal ab, wie der Contest läuft und mir bleibt nur zu sagen, entdeckt die musikalische Welt Israels, da gibt es wirklich fantastische Musiker in allen Genres. Wenn ich dazu etwas beitragen konnte, dann ist der GSC für mich persönlich schon ein voller Erfolg.
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“Mein Kandidat aus Israel für den Gedankendeponie Song Contest 2010 von Konna” braucht Dich!
07. Jun
Hallo und herzlich willkommen, mein Name ist sprity und ich bin der Chef der Jury der israelischeMusikerfindungskommission für den GSC 2010.
Im nun folgenden Beitrag werde ich euch eine Auswahl präsentieren, die es durch ein hartes Auswahlverfahren unserer Jury geschafft hat. Alle vorgestellten Künstler wären mit Sicherheit würdig am GSC 2010 teilzunehmen. Doch es kann nur einen geben und ihr könnt ein gehöriges Wort mitsprechen.
Am Ende dieses Beitrags gibt es eine Möglichkeit zum Abstimmen für euren Favoriten. Ich sage aber gleich dazu, dass dies kein reiner Publikumsvorentscheid wie bei anderen Ländern ist, hier hat auch die Jury noch ein kleines Wort mitzureden, aber sie ist durch das Publikumsurteil stark beeinflussbar. Soviel sei verraten.
Das Hauptaugenmerk eurer Beurteilung sollte allerdings auf der Musik liegen, die Videos sind nicht wichtig, es heißt schließlich Song Contest und nicht Video Contest.
Falls euch eine Band besonders gut gefällt und ihr mehr erfahren wollt, ich habe jeweils in den Überschriften die entsprechende MySpace Seite verlinkt. Ganz unabhängig vom GSC empfehle ich euch einfach mal reinzuhören, denn die israelische Musikszene ist bei uns nun wirklich nicht sonderlich populär und hier ist nur eine kleine tolle Auswahl von Künstlern.
1. Orphaned Land – Norra el Norra
Orphaned Land ist eine 1991 gegründete Metalband, die bis jetzt 4 Alben veröffentlicht hat und ihren ganz eigenen progressiven Musikstil, man könnte ihn Oriental Metal nennen, spielt. Orphaned Land versuchen mit ihrer Musik alle Menschen im Nahen Osten zu erreichen und auf dem musikalischen Weg etwas für den Frieden zu tun. Ihre große Popularität bei Metalfans in allen Ländern des Nahen Ostens, obwohl ihre Musik dort teilweise verboten ist, spricht eine deutliche Sprache.
2. Eatliz – Attractive
Eine Art/Alternative Rockband, wie sie sich selbst beschreiben, aus Tel Aviv. Gerade in der Alternative Rock Szene Israels haben sie sich einen sehr guten Ruf erspielt.
3. Teapacks – Od shabat
Kommen wir nun zu einer Band, die bereits Song Contest Erfahrung hat. Die Teapacks traten 2007 für Israel am Eurovision Song Contest an, schieden jedoch leider bereits im Halbfinale aus. Der Song ist mir dennoch in Erinnerung geblieben, da sie musikalisch mit ihrem ungewöhnlichen Auftritt und Musikstil ein belebendes Element im Wettbewerb waren. Der Song Push the Button führte damals auch zu einigen Diskussionen, da er einen politischen Unterton hatte, der beim Song Contest nicht gewünscht ist. Ich habe in der Vorauswahl fünf Songs der Teapacks gehört und alle hatten einen unterschiedlichen Musikstil. Die Entscheidung fiel wirklich schwer. Ich habe mich zum Beispiel gegen das bereits oben verlinkte Push the Button und die Ballade Golden Cage entschieden.
4. Useless ID – Blood Pressure
Aus Haifa stammen Useless ID, die eine art Pop-Punk spielen. 1994 gegründet, zählen sie mittlerweile zu den erfolgreichsten israelischen Punkbands, die auch weltweit wahrgenommen werden. Dazu trägt mit Sicherheit ihre Form des Punk bei, wie er auch häufig von US Bands gespielt wird.
5. Rockfour – Goes Around
Die Wikipedia sagt, Rockfour würde Progressive Rock spielen, beim von mir ausgewählten Song ist es eher softer Progressive Rock. Spielte die 1988 gegründete Band zunächst hauptsächlich Songs in hebräischer Sprache, das änderte sich 1999, als sie fast komplett in die englische Sprache wechselten.
6. Brutal Polka – I’m not gay… I’m just bi-curious
Brutal Polka sind mit Sicherheit die abgefahrenste Band, die ich in letzter Zeit angehört habe. Warum fällt euch spätestens auf, wenn ihr die Bühnenoutfits in diesem Video seht. In einem anderen Video spielen sie auch mal fast komplett im FKK-Stil. Richtig schwer wird es, wenn ich die Musikrichtung beschreiben soll, also übernehme ich doch einfach mal, was die Band selbst sagt: Gore-Metal Boogie-Bluegrass Techno-Death Jive-Gospel Waltz-Fast Bossa. Und eine schöne Spur Ska ist bei diesem Song auch noch dabei. Bei dieser Band wird man mit Sicherheit gut unterhalten und ich empfehle mal auf ihr neues Album, was diesen Freitag erscheint, ein Auge zu werfen. The Gargantuan Return of the Frogz and the Holy Cow heißt es übrigens.
Jetzt seid ihr dran:
Die Abstimmung wird bis Sonntag, 13.6.10 laufen, der auserwählte Kandidat tritt dann am 20.6.10 beim GSC an.
Ihr dürft hier auch gerne schreiben, für wen ihr abgestimmt habt und warum.
MKaIfdGSC2010vK
31. May
Konna hatte die nette Idee, da ja eh im Moment noch alles im ESC-Fieber ist, so einen Spaßwettbewerb auf seinem Blog zu machen. Der Ablauf ist relativ simpel, wer will sucht sich ein noch freies Land bei ihm aus der Liste aus und schickt dann eine Band/Sänger aus eben diesem Land zum virtuellen Contest.
Den Einfall fand ich eigentlich sehr gut und es dürfte bestimmt unterhaltsam werden, daher wollte ich für ein eher exotisches Land teilnehmen. Die Färöer sind leider nicht dabei, da sie ja zu Dänemark gehören, in den osteuropäischen Regionen und auf dem Balkan kenne ich mich leider nicht so gut aus, daher hatte ich kurz überlegt Malta zu nehmen, habe mich dann aber doch für Israel entschieden.
Was ich in dem Moment nicht bedacht habe, ist, dass die hebräische Sprache, wie man spätestens beim ESC gesehen hat, für einige Musikrichtungen nicht gerade geeignet ist. Aber das erhöht natürlich die Herausforderung.
Ich habe auch schon eine Band im Hinterkopf, bei der ich mich aber noch für einen Song entscheiden muss. Dennoch werde ich mir noch ein paar andere Künstler aus Israel anhören und sie vermutlich hier kurz vorstellen. Wer Vorschläge hat, gerne damit in die Kommentare. Wenn möglich mit einem Link zu MySpace, YouTube oder Künstlerhomepage.
Entweder wird es hier einen Vorentscheid geben, wo über den Song entschieden werden kann, der zum Gedankendeponie Song Contest geschickt wird oder, falls ich noch einen guten anderen Anwärter finden sollte, wird sogar über den Teilnehmer entschieden. Aber das letzte Wort habe ich ;-)
Also bleibt dran, wenn es wieder heißt: MKaIfDGSC2010vK “Mein Kandidat aus Israel für den Gedankendeponie Song Contest 2010 von Konna”. Alles weitere zum Wettbewerb findet ihr hier.
Neues vom biotechpunk
24. Mar
Für die Leute, die das ultimative Musikblog nicht regelmäßig lesen, möchte ich hier zwei kurze Empfehlungen loswerden:
Zum einen ist der zweite Podcast im Kasten und man kann ihn sich anhören oder runterladen. Nummer 2 ist fast doppelt so lang wie die Premiere, was aber kein Dauerzustand werden soll. Es lag einfach daran, dass ich einige Themen unterbringen musste bzw. wollte. Es geht um die CD “Grosse Freiheit” von Unheilig, die Dokumentationen “Heavy Metal in Baghdad” und “Full Metal Village”, die DVD “Live: Sold out!” von Volbeat sowie um den Spielfilm “der Pfad des Wikingers”.
Leider bin ich mit dem Ton nicht so glücklich, das hoffe ich bei der nächsten Ausgabe etwas besser hinzubekommen, aber es dürfte noch einigermaßen erträglich sein.
Die zweite Empfehlung ist ein Interview, was Sebastian mit der italienischen Punkband “Agony Way” geführt hat. Es gibt, wie ich finde, einen ganz interessanten Einblick in die musikalische Szene Italiens abseits vom bekannten Italo-Pop.
Podcast 002: Vom Irak bis Dänemark
Was es sonst so bei uns im biotechpunk zu lesen gibt, lohnt sich natürlich auch ;-)
Ohrenzeuge: biotechpunk Podcast
07. Mar
Im Ohrenzeugen will ich ja normalerweise Podcasts vorstellen, die ich ganz gerne höre. Heute wird daraus aber eher mal Werbung in eigener Sache. Ich habe nämlich jetzt mal selbst einen Podcast gemacht und zwar beim biotechpunk.
Wenn ich Zeit und Muse finde, schreibe ich auch hier noch einen Artikel, wie man so einen Podcast einfach selbst machen kann. Da ich da nämlich absolut laienhaft rangegangen bin, war das Prinzip “try & error” mein bester Freund und online habe ich nichts gefunden, was mir wirklich weitergeholfen hätte.
Aber immerhin habe ich es jetzt geschafft die erste Folge fertigzumachen und online zu stellen. Mit Sicherheit ist es noch verbesserungswürdig aber man lernt ja auch immer dazu.
In dieser ersten Folge geht es um den Film “Radio Rock Revolution” und um die DVD der Broilers “The Anti Archives”.
Wie der biotechpunk selbst soll es sich auch beim Podcast um “guten” Rock in allen Varianten gehen. Das beinhaltet dann durchaus auch mal DVDs wie dieses Mal. Die Folgen sollen immer so 10-20 Minuten lang werden und in Zukunft werde ich sie vielleicht auch nicht immer alleine machen.
Wenn ihr also Lust habt, dann könnt ihr euch beim biotechpunk die Folge anhören, runterladen oder gleich den Feed mit eurem Podcatcher abonnieren: Folge 001: Let’s go!
Auch ein iTunes Link folgt noch, wenn der Podcast dort genehmigt wurde. Das Ganze ist selbstverständlich kostenlos.
Über Rückmeldungen, welcher Art auch immer freue ich mich natürlich. Egal ob nun hier oder beim btp.
Beim nächsten Beitrag zum Ohrenzeugen gibt es dann auch wieder eine Empfehlung, an der ich nicht beteiligt bin.
Alles Gute nachträglich MiB
27. Feb
Gestern wäre Johnny Cash 78 Jahre geworden, wenn er nicht im September 2003 von uns gegangen wäre. Wie man das ja aber von Verstorbenen so kennt, ist der Tod in der Regel kein Grund mit dem Veröffentlichen von neuen Alben aufzuhören.
Zum Geburtstag ist nun der Abschluss der American Recordings Reihe erschienen: “American VI: Ain’t No Grave.” Ich liebe das Album, aber für Cash Neulinge ist es vermutlich nicht der beste Einstieg. Aufgenommen wurden die Songs vom Mai 03 bis zu seinem Tod, er hat rund 50 Stück aufgenommen, die nun ungefähr zur Hälfte für American V und VI verwendet wurden.
Wie auch immer, zum Album habe ich beim biotechpunk einen Artikel geschrieben, den ihr euch gerne zu Gemüte ziehen dürft. Überhaupt lege ich euch den biotechpunk ans Herz, wenn ihr auf gute Musik steht, denn in der letzten Zeit haben wir uns dort richtig eingespielt und hauen euch jetzt Content um die Ohren, dass ihr mit diesen nur noch so schlackern könnt. Es ist halt einfach das beste Musikblog der Welt über die beste Musik der Welt (übrigens mit der Möglichkeit auch auf Twitter zu folgen, auf MySpace ein Freund und auf Facebook ein Fan zu werden).
So genug der Eigenwerbung
Wie gewohnt, wenn ich hier über den Man in Black schreibe, gibt es auch noch etwas Musik von ihm. Diesmal habe ich einfach geschaut welche Songs ich laut Last.FM am häufigsten gehört habe. Das wären:
- Flesh and Blood (hat mich selbst überrascht, hab es evtl. auf mehreren Alben. Hier in einer Liveversion aus seiner TV Show 1970)
- I Walk the Line (einfach nur awesome. Mit 23 Jahren in der Tex Ritter Show)
- Big River (ebenfalls aus einer TV Show, aus dem Jahre 1962. Kann man eine Gitarre cooler halten?)
- Man In Black (der Name ist Programm, Herr Cash ganz in Schwarz)
- und I Got Stripes (Kurz aber einfach gut)
Ohrenzeuge: TWI-FIVE
06. Dec
Im Ohrenzeugen möchte ich nach und nach Podcasts vorstellen die ich regelmäßig höre.
Es gibt über so viele Themen Podcasts warum nicht mal einen über Twitter machen dachten sich wohl @flauschwolke, @germanstudent, @kariyes, @_konna_ sowie @Luzifer und haben damit vermutlich eine Marktlücke entdeckt. Mir ist zumindest kein anderer deutschsprachiger Podcast bekannt der sich mit Twitter beschäftigt. Vorgestern erschien die erste Folge die rund eine Stunde dauert. Mit Recht fragt ihr euch was man denn über einen 140 Zeichen Dienst eine Stunde lang erzählen kann.
Nun es gibt einiges und die “Five” haben eine ganz gute und abwechslungsreiche Mischung gefunden. In der Premierenausgabe geht es unter anderem um die neuesten Funktionen bei Twitter: den Listen, Geotagging und dem ReTweet-Feature. Dann wird über den Sinn vom Followfriday diskutiert, das Tweetzitiertool “Twtquote” vorgestellt und die aktuellen Trendingtopics besprochen. Auch wenn man sich schon länger bei Twitter rumtreibt macht es doch Spaß den Gesprächen zu lauschen und ein paar neue Dinge nimmt man auf jeden Fall mit.


